Was sind Sofagruppen?

Eine Sofagruppe besteht aus etwa 4-12 Leuten, die sich treffen, um neben dem Gottesdienst über Glaubens und Lebensfragen in kleinerem Kreis zu sprechen. Jede Sofagruppe hat ihren eigenen Rhythmus, eigene Prägung, eigenen Ablauf. Eine „durchschnittliche“ Sofagruppe trifft sich wöchentlich, unter der Woche, abends. Man isst gemeinsam, liest zusammen einen Bibeltext, diskutiert darüber, betet gemeinsam und geht wieder auseinander oder trinkt noch etwas zusammen. Jeder Teilnehmer bereichert die Gruppe mit seiner eigenen Persönlichkeit und eigenen Interessen.

Wie findet man eine Sofagruppe?

Es gibt drei Wege, um eine Sofagruppe zu finden:
a) Entweder man wird von Freunden/Bekannten direkt eingeladen.
b) Oder man nutzt das Formular auf unserer Homepage.
b) Oder man meldet sich direkt bei einem Sofagruppen-Vermittler. Diese Vermittler kann man (häufig) direkt nach einem Gottesdienst ansprechen oder sie per E-Mail kontaktieren. Sie erfragen ein paar Sachen, um in eine passende Gruppe vermitteln zu können: An welchem Wochentag man Zeit oder keine Zeit hat und wo man wohnt bzw. wo man sich am ehesten eine Sofagruppe wünscht. Zusätzlich kann es hilfreich sein, wenn sie das Alter und das Interesse an einer Sofagruppe wissen (z.B.: Wer gerade erst dabei ist, den Glauben kennenzulernen, wird nicht in eine Gruppe vermittelt, die mit großem Bibelwissen eher Studien betreiben will. Wer Kleingruppen gewohnt ist und sich gerne einbringen will, wird eher in eine Gruppe vermittelt, die jemand mit Erfahrungen gebrauchen kann.) Die Vermittler stellen den Kontakt zwischen Sofagruppenleiter und Interessenten her. Meistens bekommt man als Interessent dann eine Einladungs-E-Mail direkt vom Sofagruppenleiter. Bei Interesse an einer Sofagruppe, schreibt den Vermittlern bitte ein paar Fakten über euch und eure Wünsche: Alter, Wohnort/Wunschort für die SG, wie lange ihr schon beim Berlinprojekt seid, ...

Wer sind die SG-Vermittler und wie finde ich sie?

Momentan sind es im 11 Uhr Gottesdienst Lydia Häusser lydia@berlinprojekt.com und Tabea Koch tabea@berlinprojekt.com und im Abendgottesdienst Frederike Salzer frederike@berlinprojekt.com. Die Gruppen werden nicht nach Morgen- und Abendgottesdienst getrennt, aber die Vermittler sind meistens in diesen Gottesdiensten zu finden. Alle sind grundsätzlich per E-Mail zu erreichen. Im 11 Uhr Gottesdienst helfen euch die Leute am Infotisch im Foyer des Babylons gerne weiter.

Warum dauert es manchmal etwas länger, bis man vermittelt wird?

Es gibt im Moment 28 Sofagruppen beim Berlinprojekt. Jede hat ihre eigene Geschichte und Prägung. Manche Gruppen brauchen Zeiten, in denen sie keine neuen Leute aufnehmen, um z.B. die gerade entstehende Vertrautheit zu bewahren. Viele Gruppen merken, dass man in einer Größe von mehr als 10 Personen nicht mehr so persönlich erzählt. Grundsätzlich ist der Bedarf an Sofagruppen groß. Und auch wenn immer wieder neue Gruppen entstehen, gibt es doch Zeiten, in denen sich keine neuen Verantwortlichen finden, die eine Gruppe starten wollen. Manchmal ist gerade eine neue Gruppe gegründet worden und Interessenten fragen in einem Moment, wo gerade viel vermittelt wurde und somit kaum mehr Kapazitäten bei den bestehenden Gruppen bestehen. Wir arbeiten daran, dass es immer Platz gibt für Interessenten, können das aber nicht immer zeitnah garantieren. Zudem machen die Vermittler und auch alle Sofagruppenleiter dieses Engagement ehrenamtlich und haben dazu auch nicht jede Woche dieselbe Zeitkapazität zur Verfügung. Und durch E-Mail ist vieles leichter als durch Telefon, aber es kommt nicht immer gleich eine Antwort. Daher: Es gibt gute Gründe für manches längere Warten. Bitte habt Geduld. Nettes Nachfragen ist aber kein Problem!

Werden die Sofagruppen nach Kriterien zusammengestellt – und nach welchen?

Wir würden die Sofagruppen am liebsten geografisch zusammenstellen. Dann wäre es am leichtesten, falls gewünscht, sich auch außerhalb von Terminen zu treffen. Gemeinde kann so am besten im Alltag vor Ort gelebt werden. Da die Sofagruppen aber nach und nach gewachsen sind, ist dieses Ziel bei kaum einer Gruppe erreicht. Alle anderen Kriterien sind nicht eindeutig, sondern werden von Fall zu Fall entschieden: Wenn eine Gruppe z.B. nur aus 20-25 Jährigen besteht, werden wir dorthin eher nicht eine einzelne Person über 50 vermitteln. Es gibt Gruppen, die nur aus Frauen bestehen. Es gibt Gruppen, die wenig über Persönliches sprechen wollen, sondern sich eher nur mit Bibelstudien beschäftigen. Die große Mehrheit der Gruppen ist aber offen für jeden.

Warum überhaupt Vermittler? Geht es nicht auch unkomplizierter?

Das Berlinprojekt ist bisher eine wachsende Gemeinde. Jeden Sonntag kommen neue Leute in die Gottesdienste. Viele sind neu nach Berlin gezogen. Das ist eine schöne Sache, die allerdings im Sofagruppenbereich koordiniert werden muss. Wenn wir jede Sofagruppe einfach auf die Webseite mit direkter Kontaktadresse stellen würden, müsste jeder Sofagruppenleiter selber immer wieder schreiben oder sagen: „Leider ist unsere Gruppe gerade voll. Wir brauchen gerade ein bisschen Zeit, um uns mit all den neuen Leuten erstmal zu finden, etc.“ Wenn man so etwas zweimal hört, ist die Bereitschaft zur Suche gleich ernüchtert. Das ist der Grund, warum wir die Vermittlungsarbeit begonnen haben.

Muss man in der Sofagruppe bleiben, in die man vermittelt wird?

Nein. So eine Sofagruppe ist einfach auch etwas „Unnatürliches“. Man trifft sich wie mit einem guten Freundeskreis, ohne die Personen aber bereits zu kennen. Jeder versteht, wenn man nach zwei oder drei Besuchen sagt, dass man sich lieber noch mal weiter umschauen will. Man muss nicht erklären, warum. Aber es wäre sehr hilfreich und fair, wenn man sich abmelden würde. Die Vermittler suchen gerne nach einer anderen Gruppe für dich. Manche Sofagruppenleiter machen es auch so, dass sie sich erstmal mit der interessierten Person zum Kaffee treffen, um gegenseitige Erwartungen schonmal vorab anzusprechen.

Wie kann ich sonst beim Berlinprojekt ankommen, wenn nicht durch eine Sofagruppe?

Der Abendgottesdienst ist etwas kleiner als der 11 Uhr Gottesdienst. Manchmal ist es dort leichter, mit dem einen oder anderen ins Gespräch zu kommen. Es gehen auch immer wieder Leute nach den Gottesdiensten noch etwas Essen oder Trinken, so dass man sich gut einklinken kann. Nach dem 11 Uhr Gottesdienst findet immer wieder mal eine "Zeit zu bleiben" statt. Dann verweilen wir nach dem Gottesdienst noch im Foyer des Babylons bei Fingerfood, guter Stimmung und kühlen Getränken. Es ist eine gute Gelegenheit, um mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Zudem reservieren wir regelmäßig Plätze in einem Restaurant nahe des Kinos Babylon, um dort nach dem 11 Uhr Gottesdienst gemeinsam Essen zu gehen.
Und auch im Abendgottesdienst gibt es regelmäßige Angebote zum Kaffee & Kuchen vor dem Gottesdienst oder zum entspannten Grillen auf den Spreeterrassen nach dem Gottesdienst.

Diese Angebote erfährst du immer vor Ort in den Gottesdiensten.

Es gibt auch verschiedene Möglichkeiten, um beim Berlinprojekt aktiv mitzumachen. Darüber lernt man die Gemeinde und andere Leute schnell kennen. Ideen zum Mitmachen findet man häufig im Programmheft. Im Morgengottesdienst kannst du dich auch gerne direkt an Steffi steffi@berlinprojekt.com und im Abendgottesdienst an Doo-Kyoung dookyoung@berlinprojekt.com wenden. Und natürlich auch immer an die Leute im Büro. Unsere Büroleitung, Gudrun Schreiber, hilft dir gerne weiter: gudrun@berlinprojekt.com.

Zudem gibt es natürlich auch Veranstaltungen außerhalb des Gottesdienstes, bei denen man die Gemeinde und andere Menschen kennenlernen kann: Die Jobzeit-Treffen, Treffen von BP_SOZIAL, soziale Aktionen, Konferenzen, etc. Infos dazu findet man im Programmheft und bei den Terminen auf unserer Webseite.

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