Januar 2018
Breakout. Das Café

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Das Breakout ist eine offene Kinder- und Jugendeinrichtung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, junge Menschen durch Bildungs- und Sozialarbeit zu unterstützen.

Als ehrenamtliche Initiative von Kreuzberger Christen wurde das breakout vor knapp 20 Jahren gegründet und hat sich in dieser Zeit zu einer Einrichtung entwickelt, die einen offenen Bereich, Gruppenarbeit und Beratungsarbeit anbietet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben zum größten Teil einen Migrationshintergrund und kommen aus benachteiligten Verhältnissen. Die Altersspanne reicht von der 1. Klasse bis hin zu jungen Erwachsenen. Seit der Gründung ist es gelungen, Teile der Arbeit in eine Regelfinanzierung zu bekommen, aber ca. 1/3 des Bedarfs wird nach wie vor über Spenden finanziert.

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Das Café Projektvorhaben:
Durch die langjährige Praxis vor Ort haben wir die Erfahrung gemacht, dass der Übergang von Schule zum Beruf ein großes Hindernis für viele Jugendliche bedeutet. Es fehlt an Perspektive, Vorbildern und positiv geprägten Erfahrungen im Zusammenhang mit Arbeit.
Daher wurde die Idee geboren ein Ausbildungscafé für genau diese jungen Menschen zu gründen. Die praktische Arbeit /Ausbildung soll Hand in Hand mit Begleitung/ Coaching gehen.

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Ziele:
Das Ziel des Cafés ist die Teilhabe junger Erwachsener aus Benachteiligung am Arbeitsmarkt. Junge Menschen erkennen und erweitern innerhalb des Projekts ihre Kompetenzen und entwickeln daraus Selbstwirksamkeit. Die Kompetenzen werden durch berufsbildende Maßnahmen im realen Arbeitskontext, lebensweltorientiert erweitert.

Wie das erreicht werden soll:
Die Kinder- und Jugendeinrichtung Breakout verfügt über ein Ladenlokal in der zentral gelegenen Bergmannstraße. Der Umbau hat im vergangenen Sommer begonnen und wird im Februar 2018 abgeschlossen.
Der Café Betrieb wird ab März/ April 2018 aufgenommen. Um diese Vision des praktischen Lernens in der Lebenswelt zu ermöglichen brauchen wir:

Für praktische Unterstützung und Gebet bedanken wir uns jetzt schon!
Weitere Infos unter breakout-berlin.de

Dezember 2017
Kinderheim "La Case de mi padre" - Das Haus meines Vaters in El Salvador

El Salvador ist ein landschaftliches schönes, kleines Land an der Pazifikküste in Mittelamerika, leider mit einer der höchsten Kriminalitätsraten weltweit. Die sogenannten Mara-Gangs - bekannt durch die Ganzkörpertätowierungen - entführen häufig schon Kinder, um sie zu Mördern, Räubern und Drogenhändlern auszubilden. Sie beherrschen ganze Stadtteile und Landstriche, in denen der Staat kapituliert.Auch so gibt es vielfach Gewalt und Missbrauch in den zum Teil sehr armen Familien im Land. In diesem Umfeld haben ein paar Salvadorianer und ein US-Bürger, auch mit deutscher Unterstützung, ein christliches Kinderheim gegründet, das ausgesetzte oder in den Familien misshandelte Kinder aufnimmt und sie seelsorgerlich und psychologisch begleitet, ihnen bei der Schul- und Berufsausbildung hilft und mit Herzenswärme und geistlicher Führung eine Art Ersatzfamilie bietet. Dabei ist der Ansatz nicht, die Kinder von ihren Herkunftsfamilien abzukapseln, sondern im Gegenteil kontrollierten Kontakt zu deren Familie zu halten und Heilung in die Familien hineinzubringen.

Die Vision: "Herzen heilen, Familien wiederherstellen und Hoffnung für die Zukunft der Kinder in Krisen in El Salvador bringen."

Das Berlinprojekt unterstützt seit Jahren "La Casa". Die Gelder werden zumeist für die Schulgebühren, die am Jahresanfang für alle Kinder bezahlt werden müssen und für Schulmaterialien verwendet.

Nähere Infos findet ihr auf der Homepage und den aktuellen Newsletter könnt ihr hier einsehen.

November 2017
Amextra – Hoffnung für Mexiko nach dem Erdbeben

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Vor kurzem wurden wir mediale Zeugen eines der schwersten Erdbeben in Mexiko seit mehr als 85 Jahren mir Dutzenden toten und gravierenden Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Mit beherztem Einsatz nahm die Zivilgesellschaft ohne zu zögern die Rettung der Opfer und die Beseitigung der Schuttberge in die eigene Hand, da staatliche Nothilfen nur schleppend anlaufen. Neben der Versorgung mit Hilfsgütern benötigt insbesondere die indigene und besonders vernachlässigte Bevölkerung im Bundesland Morelos konkrete Unterstützung beim Wiederaufbau. Genau diesem Anliegen hat sich die Non-Profit-Organisation Amextra verschrieben, für die in diesem Monat die Spenden bestimmt sind.

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In Morelos hat Amextra eine Kooperation mit der Fakultät für Architektur der Universität abgeschlossen, die kostenlos ihr Knowhow zur Verfügung stellt. Unsere Spenden werden konkret für Baumaterialien sowohl für Wohnungen als auch Geschäfte eingesetzt.

Nach der Katastrophe kommt die Hoffnung!

BP_SOZIAL organisiert in Zusammenarbeit mit der mexikanische Community am 17. November ab 19:30 Uhr im Prachtwerk (Ganghoferstraße 2, 12043) ein Benefizkonzert für den Wiederaufbau. An dem Abend treten mexikanische KünstlerInnen pro bono auf. Kommt vorbei und genießt ein Stück mexikanische Kultur durch Musik, Tanz und Getränke und vergesst nicht eure Spende.

Infos zu Amextra findest du hier, mehr zum Benefizkonzert auf facebook.

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Oktober 2017

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Straßenkinder e.V. ist als gemeinnütziger Verein seit über 17 Jahren in Berlin tätig und kümmert sich um Straßenkinder und sozial schwache Kinder und Jugendliche.

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Mit drei Arbeitsbereichen erreichen wir täglich bis zu 200 benachteiligte junge Menschen in Berlin.
In der Straßensozialarbeit helfen wir jungen Menschen, die auf der Straße leben, wieder zurück in die Gesellschaft zu finden, unterstützen durch unsere Anlauf- und Beratungsstellen und durch Versorgung in Notfällen.

Weitere Infos findet ihr auf der Webseite oder auf facebook.

Juli 2017

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Das Dolpa Kinderheim in Nepal

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Ein liebevolles Zuhause finden 17 Waisen und Halbwaisen, die oft erschütternde Zeiten durchlebt haben, im Dolpa-Kinderheim bei Kathmandu.
Meist kommen sie mit 5 oder 6 Jahren in das schöne, dreistöckige Haus und leben dort mit ihren neuen Geschwistern und den hingegebenen, gläubigen Heimeltern, bis sie volljährig sind. Ein Dach über dem Kopf, ein warmes Bett, fließendes Wasser, jeden Tag genug zum Sattessen, Schule, Freizeitaktivitäten und Spielen – all das können sie nun erfahren.
Nach dem Schulabschluss setzen sich die Heimeltern dafür ein, dass die Kinder eine Ausbildung erhalten, um auf eigenen Beinen stehen zu können. Das bedeutet für sie auch, dass sie den zweiten Wohnungswechsel in ihrem Leben vollziehen.

Hier besteht aktuell Bedarf für die 5 Jugendlichen, die diesen Sommer auf weiterführende Schulen gehen werden, um eine Ausbildung zu erhalten (z. B. in Tourismus, Management oder Technik). Die Ausbildungen dauern jeweils 2 Jahre und die Kosten belaufen sich auf 100-150 Euro im Monat. Es werden noch Paten und Spender gesucht, die die Jugendlichen in dieser Zeit unterstützen – finanziell (mit einer Einzelspende oder auch dauerhaft), aber auch im Gebet, und damit ermutigen während der herausfordernden Ausbildungszeit.

Andrea und Wilko Specht haben gemeinsam mit Freunden aus dem Berlinprojekt inzwischen den Verein "für Nepal e.V." gegründet, um das BP Sozial-Projekt noch besser managen zu können.

Mehr Infos zum Kinderheim findet ihr hier oder ihr kontaktiert Andrea Specht unter specht_andrea@web.de.


Juni 2017
Das Lutherheim in Berlin Kreuzberg
„MEHR ALS 110 JAHRE ERFAHRUNG“ ...

Das kleine familiäre Lutherheim liegt im multikulturellen Graefekiez im pulsierenden Kreuzberg. Die Offenheit und interkulturelle Grundhaltung des Hauses ist ein besonderes Anliegen. Daher legt das Lutherheim besonderen Wert darauf, dass die Einrichtung in den Kiez eingebunden ist. Es hält Kontakt zu Kirchengemeinden, Moscheen, Kindergärten, Kiezgeschäften und dem Nachbarschaftshaus und arbeitet mit Selbsthilfegruppen und Ehrenamtlichen aus der Umgebung zusammen. Der Schwerpunkt im Lutherheim liegt im Bereich der pflegerischen und sozialen Betreuung von Senioren. Auf einen sehr überschaubaren Wohnbereich gibt es besondere Angebote für dementiell erkrankte Menschen, für Menschen mit Schlaganfall sowie für Palliative Pflege und hospizliche Betreuung.

Es gibt übrigens auch eine hauseigene Speise- und Kuchenherstellung.

Weitere Infos zu dieser Arbeit gibt es auf der Homepage des Lutherheims.


Mai 2017
Hestia-Frauenhaus
Zuflucht, Beratung, Wohnungen
Das Hestia-Frauenhaus bietet von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und ihren Kindern Schutz, Unterkunft und Hilfe bei der Gestaltung eines neuen Lebens an.

Gewalt gegen Frauen und Kinder ist weltweit alltägliche Realität. In Deutschland erfährt jede 4. Frau Gewalt in ihrem häuslichen Umfeld - in körperlicher oder seelischer Bedrohung, Demütigung und Misshandlung. Oft werden Frauen in finanzielle Abhängigkeit gedrängt.

Wir nehmen 60 Frauen mit und ohne Kinder, unabhängig von ihrem Alter, sozialen Status, Bildungsstand, kulturellen Hintergrund, ihrer religiösen Zugehörigkeit und Lebensweise, zu jeder Tages- und Nachtzeit auf. Der Aufenthalt im Frauenhaus ist kostenlos. Die Adresse des Frauenhauses ist geheim.

In unserem Team arbeiten erfahrene und qualifizierte Sozialarbeiterinnen, Pädagoginnen und Therapeutinnen, die unsere Bewohnerinnen u.a. zu Ämtern begleiten, bei der Wohnungssuche und bei der finanziellen Absicherung ihres Lebensunterhaltes unterstützen, psychosozial und rechtlich beraten. Für die Kinder gibt es einen eigenen Kinderbereich.

Wir freuen uns über Geldspenden oder Sachspenden, beispielsweise Kleidung, Kinderwagen oder Schulmaterialien.

Das Frauenhaus ist zu jeder Tages- und Nachtzeit telefonisch erreichbar: (030) 559 35 31.
Weitere Infos gibt es auf unserer Website hestia-ev.de.


April 2017
Bahnhofsmission - Zoologischer Garten
Kleiderausgabe, Kummerkasten, Essensausgabe: Wir helfen rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr.

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Was wir machen?
In Berlin gibt es ca. 7.000 obdachlose Menschen. Viele von ihnen sind psychisch und physisch erkrankt.
Die Bahnhofsmission am Zoologischen Garten ist ein Versorgungsort für obdachlose und stadtarme Menschen. Aber auch Reisende werden unterstützt. Die Bahnhofsmission hat 24 Stunden, 365 Tage geöffnet. Am Tag werden ungefähr 700 Menschen mit Lebensmitteln und Kleidung versorgt. Im Hygienecenter wird es 90 Menschen am Tag ermöglicht zu duschen. Zusätzlich kümmert sich das Projekt Mobile Einzelfallhilfe um Menschen, denen es deutlich schlechter geht. Menschen werden auf dem Weg,runter von der Straße begleitet. All dies ist nur durch die Hilfe von 500 Ehrenamtlichen möglich. Weitere Infos gibt es hier.

Was du tun kannst?
Wir helfen nicht nur, wir sind auch auf Hilfe angewiesen und freuen uns über Spenden: Schlafsäcke, haltbare Lebensmittel, Kleidung, Schuhe und ja - natürlich auch Geld. Wir sind rund um die Uhr persönlich in der Jebensstraße 5 am Bahnhof Zoo oder telefonisch unter 030 313 80 88 erreichbar.
Du hast noch mehr Fragen?

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März 2017
Bei Baituna geht es um Sicherheit und Ankommen

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Weltweit sind Menschen auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Armut. Viele versuchen, auch unter lebensbedrohlichen Risiken nach Europa und Deutschland zu gelangen. Sie hoffen auf ein Leben in Frieden und Sicherheit, eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder, Arbeit, Schule und vor allem ein neues, sicheres Zuhause.

Genau darum geht es bei Baituna (arabisch „Unser Zuhause“): Wir wollen Wohnraum für geflüchtete Familien schaffen und sie in ihrem Ankommensprozess in Berlin begleiten und unterstützen.

Die derzeitige Unterbringung in Massenunterkünften stellt gerade für Familien eine enorme Herausforderung dar. Vor allem die Kinder brauchen Stabilität, Sicherheit und Eltern, auf die sie zählen können. Sie brauchen einen Rückzugsraum, Schutz vor Übergriffen und die Gelegenheit, von sicherem Terrain aus, ihre neue Welt zu entdecken und in sie einzutauchen.

Dazu:

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